Tübinale 2022

Alle Film & Teams

(Alphabetisch sortiert nach Teamname)


AMA-Zoomers

Filmtitel: Das Digitalitier

"Mal was anderes"

Alexandra, Maren und Aron sind die Gesichter hinter AMA-Zoomers. In ihrem Kurzfilm zeigen sie die Entwicklung einer Person hin zu einer extremen Meinung und die Rolle der sozialen Medien in diesem Prozess.

Diesen stellen Alexandra, Maren und Aron in der Form einer Natur-Dokumentation dar und wollen so eine Betrachtung von außen ermöglichen. In ihren Augen ist Polarisierung nicht immer etwas Negatives, wird jedoch schädlich für die Gesellschaft, wenn konstruktive Kommunikation nicht mehr möglich ist. 

Aperture Productions

Filmtitel: Abschalten

"Surreal, humorvoll, reflektiert"

„Aperture“ ist das englische Wort für die Blende eines Kameraobjektivs. Kamilla, Alina und Gianluca möchten mit ihrer gleichnamigen Filmproduktion dem allgegenwärtigen Thema Polarisierung mehr Tiefenschärfe geben. Ihre Idee: „Wir verfolgen in unseren Film den Protagonisten einen Tag lang und sehen, wie er mit polarisierenden Medieninhalten interagiert und wie sie ihn beeinflussen“. Mit Hilfe einer stereotypisierten und übertriebenen Darstellung intendiert das Team hinter Aperture Productions das polare Schwarz-Weiß-Denken aufzubrechen. 



BBB. Inc

Filmtitel: Blue Collar Work

"Bunt, bilateral, beflügelt"

Nach einer kleinen Namensfindungsdebatte haben sich Felix, Vincent und Louis auf die Bezeichnung BBB geeinigt. Die drei B’s sind ein Kompromiss aus „BrechtBauBieber“, „BiBaButzel“ und „Bernhard&BrechtsBrüderschaft“.  Das BBB Inc.-Filmteam möchten sich dem Thema Polarisierung auf einer farbenfrohen und metaphorischen Ebene mit überspitztem Ton annähern. So wird der Polarisierungsmechanismus filmisch kritisch hinterfragt. Die Jungs wünschen sich im öffentlichen Diskurs mehr Empathie und weniger Feindseligkeit. Vielleicht können wir von ihrer Filmidee lernen?


BBC

Filmtitel: Rausch

"Drogenpolitik, Kontrastierung, Realität"

Celine, Elea und Melina, das Team hinter BBC, wollen mit ihrem Film auf das polarisierende Thema Cannabiskonsum und -legalisierung aufmerksam machen. Dabei geht es ihnen nicht nur um gegensätzliche Meinungen, sondern auch um das Aufzeigen der Realität und das Widerlegen von Stereotypen. Das Thema stellen die drei durch die sehr extreme Darstellung der konträren Ansichten dar. Sie selbst erleben Polarisierung auch oft im Alltag und sind der Meinung, dass man nicht jeder Polarisierung zu viel Raum geben sollte, sodass es nicht zu Ausschreitungen kommt. 



emoma studios

Filmtitel: Hinüber

"Perspektivisch, verschachtelt, vertiefend"

Emilian, Moritz und Malte bilden zusammen die „emoma studios“. Die befreundeten Studenten möchten sich in ihrem Film auf den Prozess der Polarisierung auf einer persönlichen Ebene konzentrieren, was sich aus vielen Gesprächen und Planungen ergeben hat. Durch das Projekt erhoffen sich alle drei mehr praktische Erfahrung in verschiedenen Bereichen im Film, wie zum Beispiel im Schnitt oder im Schauspiel. 


Girls Gone Wild

Filmtitel: ON

"Alltäglich, politisch, medial"

Die drei Freundinnen Lina, Malin und Sara bilden zusammen das Filmteam „Girls Gone Wild“. Mit ihrem Film möchten sie die vielfältigen Bereiche der Polarisierung darstellen und haben dafür einen Film in drei Akten geplant. Auch die Drehorte für den jeweiligen Akt sind mit einem gewöhnlichen Zimmer, einer Kirche und einem alten Kellergewölbe dementsprechend unterschiedlich gewählt, um die vielen Aspekte optisch darzustellen. 



Kinematografen Produktion

Filmtitel: Der grüne Sessel

"Artsy, emotional, aufklärend"

Die Kinematografen Produktion stellt im gezeigten Kurzfilm die kreativen Adern von Hannah, Helen und Alina unter Beweis. Das Thema der Polarisierung wird hier im Rahmen einer Situation gezeigt, die durch eine scheinbar harmlose Handlung begonnen wird und in der endgültigen Eskalation der Situation endet. Mit ihrem Film wollen die Drei darauf aufmerksam machen, dass scheinbar harmlose Kommentare auf den sozialen Medien gravierende Auswirkungen haben können. 


Malviva Productions

Filmtitel: Perspectives

"Satire, Zukunftsvision, Chaos"

Mit einem Fake-Werbespot wollen Fabian, Viktoria und Eva-Kristin von Malviva Productions mögliche Konflikte aufzeigen, welche mit der Technisierung des Alltags entstehen können. In der Umsetzung ihres Films zeigen sie daher einen harten Kontrast zwischen dem eigenen Blick und der Perspektive von außen.

Dabei stellen sie sich eher skeptisch der Frage, inwieweit man sich auf die menschengemachte Technik verlassen kann. 



MÊK

Filmtitel: Social! Media

"Digital Activism, Macht, Mobbing"

Marie, Elâ und Katharina sind zusammen MÊK. Die drei Filmemacherinnen finden, dass soziale Medien auch im positiven Sinne polarisieren und Menschen zusammenbringen und vereinen können. Darum möchten sie mit ihrem Projekt zeigen, was mit einem einzigen Video heutzutage alles Positives bewirkt werden kann. Im Fokus ihrer Filmgeschichte steht die Erfahrung von Alltagsrassismus eines muslimischen Mädchens und ein Zeugenvideo, das später für Gerechtigkeit sorgt. Im Film wird die Macht der (sozialen) Medien und deren positive Kraft thematisiert. 


Polarbär Studios

Filmtitel: Felina

"Tapsig, bissig, prägend"

Die „Polarbär Studios“ bestehen aus Daphni, Sven und Carmen. Ihr Teamname wurde durch eine (angebliche) Begegnung von Sven und einem Eisbären in freier Wildbahn geprägt und die passende Assoziation zum Thema „Polarisierung“ war dadurch schnell hergestellt. Der offene Krieg zwischen Hunde- und Katzenbesitzer:innen, den besonders Carmen erlebt hat, soll das Zentrum ihres Films bilden. „Make Love, not Polarisierung“ lautet die Botschaft ihres Projektes, welches besonders durch tierische Talente bestechen soll.



Polarlichtfabrik

Filmtitel: Beckmesser vor Ort

"Ananas, Satire, persönlich"

Bei einem gemeinsamen Mittagessen ist Sarah, Jannik und Chris der passende Name „Polarlichtfabrik“ eingefallen. Im Fokus ihrer filmischen Idee steht getreu ihrem Motto „Ananas, Satire, persönlich“ die „Pizza Hawaii“. Der Film ist als eine „Mockumentary“ konzipiert und beleuchtet so das Thema Polarisierung in einem satirisch bis parodistischen dokumentarischen Stil. Sarah freut sich dabei besonders auf die Tübinale, Chris auf das Drehen und Jannik auf den fertigen Film. Wir dürfen gespannt sein, welcher Debütfilm in der Polarlichtfabrik entsteht!


Tübinger Triplett

Filmtitel: How to peel a Banana

"Unkonventionell, Arthaus, Banana"

Das Schicksal hat Wessam, Vladimir und Jens-Christoph zufällig zum Tübinger Triplett gemacht.

Inspiriert durch die Geschichte „Gullivers Reisen“ und motiviert von der Idee, etwas Absurdes machen zu wollen, haben sich die drei des Tübinger Tripletts auf das Leitmotiv der Banane geeinigt. Der Film soll zudem die verschiedenen Facetten der Polarisierung anhand eines Konflikts darstellen. Am Ende dürfen sich die Zuschauer:innen dann für eine der beiden Konfliktseiten entscheiden. Spannend!



(Un-)social media Productions

Filmtitel: #fake 

"Dystopisch, erschreckend realistisch, düster"

Fabienne, Tabea und Maximilian von (Un-) Social Media Productions realisieren in ihrem Kurzfilm, wie schnell sich Social Media von einer Bereicherung im Alltag zu einem Albtraum verwandeln kann und dass das jedem passieren kann. Damit will das Filmteam ein warnendes Beispiel geben und darauf aufmerksam machen, dass das Internet nicht verzeiht und durch unzureichende Informationen eine einfache Handlung fehlinterpretiert werden kann. Sie selbst sehen die Polarisierung als ein interessantes, gesellschaftliches Phänomen, welches jedoch auch schnell gefährlich werden kann. 


Warner Girls

Filmtitel: Leise Mehrheit, Laute Minderheit

"Künstlerisch, modern, polarisierend"

Isabel, Lilian und Milla, die als „Warner Girls“ quasi die weibliche Version der „Warner Bros.“ sind, wollen die Alltäglichkeit der Polarisierung mit ihrem Film aufzeigen und wie diese das persönliche Leben eines jeden bestimmt. Das Filmteam, das sich über eine größere WhatsApp-Gruppe zusammengefunden hat, setzt in ihrem Film auf Interviews. Besonders freuen sie sich auf die Drehtage und darauf, etwas Neues zu lernen.