Tübinale 2022

Die Jury


Traditionell besteht die Tübinale-Jury aus fachkundigen Medienexpert:innen und ausgewählten Tübinale-Gewinner:innen des Vorjahres. Dieses Jahr bilden 10 Personen aus Lehre, Praxis und Studium die Tübinale-Jury. Wie sich die Jury genau zusammensetzt und welche Personen die 14 Kurzfilme prämieren könnt ihr nachfolgend lesen.


Prof. Dr. Klaus Sachs-Hombach

Dr. Klaus Sachs-Hombach ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen mit dem Schwerpunkt Medieninnovation und Medienwandel. Er ist außerdem Gründer der Tübinale und die wissenschaftliche Leitung hinter dem Kurzfilmfestival. Vor über 10 Jahren brachte er die Tübinale mit nach Tübingen. Seitdem ist er fester Bestandteil der Tübinale-Jury. Im Laufe seiner Tübinale-Zeit hat Prof. Dr. Klaus Sachs-Hombach schon knapp 140 Kurzfilme bewertet, damit ungefähr 700 Minuten Material gesichtet und ca. 400 filmschaffende Student:innen betreut. Zum Abschluss der diesjährigen Tübinale wird er wieder zusammen mit den anderen Jury-Mitgliedern aus den 14 eingereichten Kurzfilmen maximal fünf Filme prämieren. 


Dr. Lukas R. A. Wilde

Dr. Lukas Wilde ist akademischer Mitarbeiter am Institut für Medienwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seit 2019 ist er Hauptverantwortlicher für die Organisation der Tübinale. Unter seiner Leitung wird die Tübinale nach über einem halben Jahr Vorbereitungszeit zu einem besonderen Kurzfilmfestival. Kurz vor dem großen Tübinale-Abend hat auch er die Qual der Wahl, welche Filme ausgezeichnet werden sollen.

Als Comicforscher und Bildsemiotiker ist er dabei Fachmann für Animationsfilme und Bildsprache.

Dieses Jahr wird die Jury den „Besten Film“ und weitere Kurzfilmpreise in verschieden Kategorien auszeichnen. Hinzu kommt noch ein interaktiver Publikumspreis.  

 



Prof. Dr. Susanne Marschall

Dr. Susanne Marschall ist Professorin für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt: Audiovisuelle Medien, Film und Fernsehen. Nach ihrem Studium der Germanistik, Komparatistik und Philosophie in Köln und Mainz promovierte sie 1995 und lehrte und forschte an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

2005 folgte die Habilitation. 2011 kam sie an das medienwissenschaftliche Institut der Universität Tübingen. Und wurde dort zur Direktorin des Kompetenz-Zentrums Medien ernannt. Sie wurde bereits mehrfach für ihr Engagement bei verschiedenen Projekten und für exzellente Leistungen in ihrer Lehre ausgezeichnet. Außerhalb der Universität engagiert sich Prof. Dr. Susanne Marschall unter anderem als Mitglied des Stiftungsrates der Deutschen Kinemathek. 


Dr. Erwin Feyersinger

Dr. Erwin Feyersinger ist Akademischer Rat  a. Z. am Lehrstuhl von Professor Susanne Marschall der Universität Tübingen. Sein Forschungsschwerpunkte sind audiovisuelle Medien und dabei vor allem Animationen, Real- und Hybridfilme, Fernsehen, vorfilmische Bewegtbilder und Datenvisualisierungen.

Nach seinem Studium der allgemeinen und angewandten Sprachwissenschaft sowie einem medien-wissenschaftlichen Studium in Innsbruck war er an der dortigen Universität nach seiner Promotion angestellt. Abseits der Uni arbeitete er bereits an mehreren Filmproduktionen sowie an einem Videospiel. Mit seinem praktischen und theoretischen Wissen wird er dieses Jahr die Sieger unter den 14 studentischen Filmen küren. 



Dominik Kuhn

Dominik Kuhn ist vielen wohl eher unter seinem Psyeudonym „Dodokay“ bekannt. Der Reutlinger ist Produzent, Regisseur, Sprachkünstler, Komiker, Musiker und Übersetzer. In der Comedy-Reihe „Die Welt auf Schwäbisch“, die 2009 im SWR ausgestrahlt wurde, synchronisierte er TV-Sendungen sowie Filme mit Dialekt. Er war unter anderem mit seinen Synchronisationen Teil der Sat-1 Wochenshow und brachte mit Comiczeichner Ralph Ruthe zwei Comicbücher heraus. Mit seinen Bühnenprogrammen ist er seit 2014 regelmäßig auf Tour, aber auch als Gastdozent für Virales Marketing ist er an den Hochschulen und Universitäten unterwegs. Mit seinem vielseitigen Wissen wird Dominik Kuhn auch dieses Jahr wieder die Jury bereichern. 


Wiebke Berndt

Wiebke Berndt ist Regisseurin, Creative Producerin und Dozentin an der Universität Tübingen, sowie an der Met Film School Berlin. Sie dreht Content, Werbung, Musikvideos und Kurzfilme und erzählt so Geschichten in kurzen Formaten. Durch ihre vielfältigen Produktionen, unter anderem für IKEA, Volkswagen und Coca-Cola, ist sie auf der ganzen Welt unterwegs. Außerdem produzierte sie die Miniserie „Slavik“ von den „Ostboys“ für die Streaming-Plattform Joyn und den Spielfilm „Ernestos’s Island“. Sie selbst absolvierte eine Ausbildung zur Fotografin in Berlin und studierte Wirtschafts- und Gesellschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin. 2018 wurde Wiebke Berndt von der Fachzeitschrift HORIZONT zu einer der 10 besten Werbefilmregisseurinnen Deutschlands erklärt.  



Dr. Jana Kübel

 Jana Kübel ist eine deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin. Sie studierte Politikwissenschaft an der Universität Wien und promovierte dort im Jahr 2012. Ab 2011 absolvierte sie ein journalistisches Volontariat beim SWR und blieb auch nach ihrem Studium dem SWR erhalten.  Ab 2014 arbeitete Jana Kübel als Reporterin und Autorin für das Politikmagazin „Zur Sache Baden-Württemberg!“. Außerdem war sie bei den Sendungen „Marktcheck“ und der „Landesschau Baden-Württemberg“ als Moderatorin und Reporterin zu sehen. Seit Herbst 2014 gehörte sie zudem zur Redaktion von „SWR aktuell“. Im September 2018 begann sie die Moderation der „Landesschau“. Wir freuen uns sehr, dass sie in diesem Jahr Teil unserer Jury ist.   

 

 


Studentische Jury-Mitglieder der Tübinale 2021

Traditionell besteht die Tübinale-Jury aus fachkundigen Medienexpert:innen und ausgewählten Tübinale-Gewinner:innen des Vorjahres. Dieses Jahr sind die Medienwissenschaftstudent:innen Clara, Julian und Stephan Teil der Jury und dürfen mitentscheiden, welche der 14 Kurzfilme prämiert werden. Clara und Julian haben letztes Jahr gemeinsam mit ihrem Filmteam Tiefenschärfe und dem Film „Einhundert“ die Auszeichnung „Bester Film“ erhalten. Stephan konnte zusammen mit „JS’s Productions“ filmisch überzeugen und gewann mit dem Film „Waldeinsamkeit“ in der Kategorie „Beste Idee“. Die drei Gewinner:innen der letzten Tübinale verfügen über viel eigene Tübinale-Erfahrung und Können, welches sie nun in die Jury-Sitzung mit einbringen werden!

Danke für euer Engagement!