Eine kleine Umfrage zum Thema Film und Tübinale

Wie steht das Institut für Medienwissenschaft der Uni Tübingen eigentlich zum Thema Filme und was sind die Gedanken über die Tübinale? Um das herauszufinden, haben wir, die Tübinale-Redaktion, eine Online-Umfrage erstellt. Insgesamt wurden 51 Personen aus dem Institut befragt, sowohl Student:innen als auch Angestellte durften teilnehmen. Erhoben wurden zunächst Daten der Soziodemographie, darauf folgte das Thema Filme und zu guter Letzt gab es Fragen über die Tübinale. Im Bereich „Filme“ wurde eine facettenreiche Bandbreite unterschiedlicher Fragen gestellt, darunter zum Beispiel die Frage nach dem persönlichen Lieblingsfilm und Lieblingsgenre.

Hier findet ihr nun die Ergebnisse unserer freiwilligen Online-Umfrage:


Soziodemographie

Hier hat uns vor allem interessiert, in welchem Semester sich die Teilnehmer:innen befinden, deren Alter, ob sie Student:innen oder Angestellte sind und welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen. 

Das Diagramm zeigt, dass die meisten Teilnehmer:innen Student:innen waren. Nur vier Angestellte haben bei der Umfrage teilgenommen. Ein kleiner Teil, nur sechs Prozent, wollte keine Angabe machen.

Über die Hälfte der Teilnehmer:innen ist weiblich, nämlich 61 Prozent. 31 Prozent sind männlich sowie vier Prozent divers.


Die meisten Semester sind unter den Teilnehmer:innen gleichmäßig vertreten, nur das dritte Semester mit 41 Prozent sticht hier heraus.


Das Alter der Teilnehmer:innen reicht von 19 bis 52 Jahren. Der Bereich der unter 25-jährigen ist dabei am häufigsten vertreten. Unsere Teilnehmerschaft ist somit überwiegend weiblich, unter 25 und befindet sich im dritten Semester. 




Filmkonsum, Genre und Lieblingsfilme

Erfreut sich das Kino im Institut für Medienwissenschaft noch einer gewissen Beliebtheit? Oder haben Streaming-Dienste dem Kino bereits den Rang abgelaufen? Die folgenden Diagramme sollen darauf Antwort geben.

Knapp die Hälfte schaut mehrmals in der Woche einen Film. Jeweils elf Personen schauen einen Film pro Woche oder mehrere im Monat. 


Was ist der Genrefavorit im Institut? Welche Filme sind laut unseren Teilnehmer:innen zu empfehlen und von welchen sollte man lieber fernbleiben? Hier konnte jeder einen spezifischen Film oder eine Filmreihe nennen.


Viele der aufgelisteten Genres haben eine ähnliche Verteilung der Beliebtheit. Nur das Genre „Drama“ scheint mit 41 Prozent mit Abstand das beliebteste Genre am Institut zu sein. Unter den genannten Lieblingsfilmen finden sich oft bekannte Filme wie die „Der Herr der Ringe“-Trilogie, die „Harry Potter“-Reihe, „Pulp Fiction“, „Titanic“ oder „Interstellar“. In der Kategorie der Hassfilme wurden beispielsweise die „Twilight“-Saga, „365 Days“ oder Trashfilme wie „Sharknado“ genannt.

Am Institut für Medienwissenschaft werden Filme noch sehr gerne im Kino geschaut. Die Streaming-Dienste liegen knapp dahinter. Niemand scheint Filme ausschließlich im Fernsehen zu sehen, dafür bevorzugen 24 Prozent eine Mischung aus Kino, Stream und Fernsehen. Hierzu kommt, dass knapp 60 Prozent der Teilnehmer:innen gerne ins Kino gehen, um neue Filme anzusehen. Doch auch der Anteil derjenigen, die eher selten ins Kino gehen, ist mit 35 Prozent recht hoch.

Auch bei der Frage, mit welchen „Geräten“ am häufigsten Filme geschaut werden, liegt das Kino selbst prozentual am höchsten (49 Prozent), gefolgt vom Fernseher mit 37 Prozent. Die restlichen zwölf Prozent bevorzugen entweder Laptop/Computer, ein Tablet oder das Handy.



Weitere Fragen zum Thema Film

Hat sich der Konsum von Filmen am Institut seit Corona verändert? Sehen die Student:innen die Filmbranche als möglichen Berufsweg? Und wie konzentriert schauen sie Filme? 

Etwa die Hälfte der Teilnehmer:innen konnte für sich keine Veränderung beim Konsum von Filmen feststellen. Doch fast genauso viele gaben an, dass sie nun häufiger Filme schauen. 

Über die Hälfte der Student:innen sieht die Filmbranche als mögliche Berufszukunft nach dem Studium. Elf Personen können sich dies weniger vorstellen.


Die Gefahr, sich bei Filmen ablenken zu lassen, scheint auch im Institut mit 41 Prozent recht hoch. Doch zehn Prozent mehr schauen Filme ohne Ablenkung. Nur drei Personen lassen Filme im Hintergrund laufen. 



Fragen zur Tübinale

Da im Mai die Tübinale stattfindet, wollten wir natürlich auch herausfinden, wie bekannt das Kurzfilmfestival unter den Student:innen und Angestellten ist.

Fast alle der Befragten kennen die Tübinale.

Das freut uns natürlich sehr! 

Zu guter Letzt haben wir noch nach der Meinung zum diesjährigen Thema der Tübinale, „Polarisierung“, gefragt. Das Thema scheint im Großen und Ganzen recht gut anzukommen, sowohl bei  den Teilnehmer:innen der Tübinale, als auch bei den Nicht-Teilnehmer:innen.

Da besonders viele Student:innen sich im dritten Semester befinden, ist es nicht verwunderlich, dass auch viele angeben, dass sie bereits an der Tübinale teilgenommen haben oder aktuell teilnehmen. Die Filme für die Tübinale werden jedes Jahr von den Student:innen der G3 Vorlesung gedreht und dann dort gezeigt.



Fazit

Die Umfrage hat uns einen kleinen Einblick in die Meinungen am Institut für Medienwissenschaft über Filme allgemein und die Tübinale im Besonderen gegeben. Das Kino scheint sich weiterhin starker Beliebtheit zu erfreuen.

Das Interesse an Filmen und auch an der Tübinale ist im Institut sehr groß. 

Danke an Alle, die an der Befragung teilgenommen haben!